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Auszeichnung für generationenfreundliche Gastronomie

Siegel „Generationenfreundliche Stadt“:

Barrierefreiheit ist ein großes Ziel, das in Hof in den nächsten Jahren möglichst überall umgesetzt werden soll. Das Thema ist nicht nur für Seniorinnen und Senioren und mobilitätseingeschränkte Personen von Bedeutung, sondern auch für die mittlere Generation (z.B. Eltern mit Kinderwägen) oder für Kinder. „Wir haben gerade bei den Special Olympics erleben können, wie wichtig das Thema Barrierefreiheit ist“, so Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner. „Wir wollen diesen Weg bei uns in der Stadt auf jeden Fall weitergehen.“

In Hof haben der Seniorenrat, das Familienzentrum Mütterclub e.V., HoBS e.V., das Stadtmarketing, der Behindertenbeauftragte und die Seniorenbeauftragte zusammengearbeitet und einen Fragebogen entwickelt, mit dem Betriebe auf ihre Barrierefreiheit, aber auch ihren Service beurteilt werden können. Je nach erreichter Punktzahl erhalten die Gaststätten ein Siegel mit bis zu drei Sternen. Da das Thema Menschen jeden Alters betrifft, steht das Projekt unter dem Motto „generationenfreundlich“.

Die Resonanz war groß: 16 Gaststätten haben sich beteiligt und wurden von den Ehrenamtlichen besucht. Eine Jury entschied auf Grundlage der Bewertungsbögen über die Siegelvergabe. Die Jury bestand aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtmarketings, des Seniorenrates, des Mütterclubs, des Vereins HoBS e.V., der Hochschule, des Einzelhandels und der Presse. Die Jurymitglieder machten es sich nicht leicht und diskutierten ausführlich über einzelne Punkte. Die maximal zu erreichende Punktzahl war 35 Punkte. Es wurden dreimal ein Stern, sechsmal zwei Sterne und siebenmal drei Sterne vergeben.

 

3 Sterne

Gourmet Palast Hof GmbH

 

Grüner‘s Sommergaststätte „Am Untreusee“

 

Jean Paul Caféhaus Restaurant

 

New Diner Restaurant GmbH

 

Nordbayerische Systemgastronomie GmbH Burger King

 

Postsportheim

 

Schelter‘s Restaurant & Catering

2 Sterne

Amici Pizzeria - Bar

 

Bäckerei, Konditorei, Café Schirner

 

Die Weinkiste

 

Gaststätte La Mancha

 

Landgasthof Grüne Linde

 

Meinels Bas

1 Stern

Café Vetter

 

Gasthof Grüner Baum

 

Rossini Bar - Café

 

Das Projekt wird in den nächsten Jahren fortgesetzt. Weitere mögliche Themen sind Arztpraxen, Freizeiteinrichtungen und Hotels.

Nach den Einzelhändlern wird auch die Gastronomie zertifiziert – Bewertung in sechs Kategorien

Unter Leitung der Demographiebeauftragten der Stadt Hof, Dr. Katharina Bunzmann, werden in den nächsten Monaten die Restaurants, Wirtshäuser und Kneipen der Stadt auf ihre Generationenfreundlichkeit hin überprüft. Das gab der Arbeitskreis „Generationenfreundliche Stadt“ nun bekannt. Nachdem bereits im letzten Jahr die Hofer Einzelhändler hinsichtlich ihrer Generationenfreundlichkeit unter die Lupe genommen wurden, sollen nun bis Juni Gastronomie-Betriebe besucht und bewertet werden. Dazu werden diese zunächst durch den Arbeitskreis angeschrieben. „Man kann sich aber natürlich auch von sich aus für die Prüfung anmelden“, so Dr. Katharina Bunzmann. Wie schon beim Einzelhandel, so verleiht eine Fachjury nach einem klar definierten Punktesystem im Anschluss dann bis zu drei Sterne, welche durch die Gastronomen für die Bewerbung der Restaurants eingesetzt werden können.

Insgesamt in sechs Kategorien mit bis zu zehn Unterpunkten werden die Lokalitäten bewertet. Hierzu zählen neben der Barrierefreiheit, den generationenfreundlichen Laufwegen, dem Zustand der Kundentoilette auch der Service, die Tische im Speiseraum sowie die Speisekarte. Bei Letzterer wird so unter anderem geprüft, ob die Schrift auch für ältere Menschen gut lesbar ist, ob es kleine Portionen gibt oder wie ausgewogen die angebotenen Speisen sind.

Bürgermeister Eberhard Siller begrüßt ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement des Arbeitskreises: „Das Bemühen die Generationenfreundlichkeit unserer Stadt vorwärts zu bringen, zeigt einmal mehr: Wir Hofer kümmern uns um unsere Stadt! Mein Dank gilt ausdrücklich allen, die hier von Haus zu Haus laufen und vielleicht den ein oder anderen Impuls zur Verbesserung der örtlichen Gegebenheiten geben.“

Wer sich und seine gastronomische Einrichtung für die Zertifizierung anmelden möchte, der kann dies unter Tel. 09281/815-1790 oder per Email unter dr.katharina.bunzmann@stadt-hof.de tun.

Pressetermin 8.12.2016: Siegelvergabe Generationenfreundliche Stadt

Barrierefreiheit ist ein großes Ziel, das in den nächsten Jahren möglichst überall umgesetzt werden soll. Das Thema ist nicht nur für Seniorinnen und Senioren von Bedeutung, sondern auch für die mittlere Generation (z.B. Eltern mit Kinderwägen) oder für Kinder. In Hof haben der Seniorenrat, das Familienzentrum Mütterclub e.V., das Stadtmarketing und die Seniorenbeauftragte zusammengearbeitet und einen Fragebogen entwickelt, mit dem Geschäfte auf ihre Barrierefreiheit, aber auch ihren Service beurteilt werden können. Je nach erreichter Punktzahl erhalten die Geschäfte ein Siegel mit bis zu drei Sternen. Da das Thema Menschen jeden Alters betrifft, steht das Projekt unter dem Motto „generationenfreundlich“.

Die Resonanz war groß: 27 Geschäfte haben sich beteiligt und wurden von den Ehrenamtlichen besucht. Dabei stellte sich mancher Verbesserungsbedarf heraus, der in einer Hinsicht auch gleich behoben wurde. Da in vielen Geschäften die Treppen noch nicht markiert waren, organisierte das Seniorenbüro eine gemeinsame Bestellung. Solche Treppenmarkierungsbänder tragen wesentlich zur Sicherheit v.a. von sehschwachen Menschen bei. Die Mitwirkenden aus dem Seniorenrat und dem Mütterclub merkten bei ihren Bewertungen positiv an, dass viele Geschäfte schon sehr kreativ im Servicebereich sind.

Eine Jury entschied auf Grundlage der Bewertungsbögen über die Siegelvergabe. Die Jury bestand aus Vertretern der Stadtverwaltung, des Stadtmarketings, des Seniorenrates, des Mütterclubs, der Hochschule, des Einzelhandels und der Presse. Die Jurymitglieder machten es sich nicht leicht und diskutierten ausführlich über einzelne Punkte. Die maximal zu erreichende Punktzahl war 38 Punkte. Von 18-25 Punkten wurden zwei Sterne verliehen, von 26-28 Punkten drei Sterne. Dreizehn Geschäfte erhielten zwei Sterne und vierzehn Geschäfte drei Sterne. Über die Themen des Fragebogens hinaus wurden in jedem Geschäft besondere Serviceleistungen oder Angebote festgehalten. Diese werden auch in die Information über die beteiligten Geschäfte (über Frankenpost, Homepage Stadt Hof, etc.) einfließen.

Das Projekt wird in den nächsten Jahren fortgesetzt. Als nächstes ist die Bewertung von Gaststätten geplant.

 

Dr. Katharina Bunzmann

Beauftragte für Demografie,Senioren und Gleichstellung der Stadt Hof

Karolinenstraße 40, 95028 Hof 
Telefon: 09281 815-1790

E-Mail:  dr.katharina.bunzmann@stadt-hof.de

Internet: www.hof.de

Generationenfreundliche Stadt

Siegel „Generationenfreundliche Stadt“ für Hofer Geschäfte

Hof ist eine attraktive Einkaufsstadt, die aus der näheren und weiteren Umgebung Besucher anzieht. Doch nicht immer ist es für Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder auch Kinderwagen einfach, in die Geschäfte zu gelangen. Auch hinter den Türen warten oft noch verschiedenste Hürden. Deshalb werden die Hofer Läden nun gründlich unter die Lupe genommen. Diejenigen, welche sich als besonders kundenfreundlich für Menschen in verschiedenen Lebenslagen erweisen, sollen dann künftig das Siegel „Generationenfreundliche Stadt“ tragen.

Das Thema Barrierefreiheit wurde von der Stadtverwaltung zunächst intern aufgegriffen. Die Seniorenbeauftragte und der Behindertenbeauftragte führten Begehungen von Amtsgebäuden durch. Aus dem Seniorenrat kam der Anstoß, auch die Geschäfte auf ihre Barrierefreiheit zu überprüfen. Da die Bevölkerung durchschnittlich immer älter wird, ist es für den Handel von Bedeutung, sich auf diese Zielgruppe einzustellen. Schnell war klar, dass das Thema Einkaufen ohne Barrieren auch andere Gruppen betrifft, und so entstand der „Arbeitskreis generationenfreundliche Stadt“, am dem die Seniorenbeauftragte, der Behindertenbeauftragte, das Stadtmarketing, das Familienzentrum Mütterclub Hof e.V. und Studierende beteiligt sind.

Neben der alternden Bevölkerung gibt es einen zweiten Grund, warum der Handel gut beraten ist, wenn er sich auf die Bedürfnisse der SeniorInnen und der jungen Familien einstellt: sie sind besonders standorttreu. Und durch guten Service, der bei dem Siegel eine große Rolle spielt, lassen sich KundInnen gewinnen und binden. Daneben sind auch die sozialen Kontakte beim Einkaufen wichtig – die Menschen wollen so lange wie möglich selbst ihre Einkäufe tätigen und dadurch auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Die Aufgabe des Arbeitskreises war es, einen Kriterienkatalog zur Zertifizierung von Geschäften entwickelt. Da die baulichen Voraussetzungen der Geschäfte unterschiedlich sind, wurde eine Aufteilung in ein bis drei zu vergebende Sterne vorgenommen, um prinzipiell allen  die Teilnahme zu ermöglichen. Die Kriterien für einen Stern (Sitzmöglichkeit, Service im Geschäft, gut lesbare Preisauszeichnung, leichte Orientierung) können überall umgesetzt werden. Für den zweiten Stern kommen die Bereiche Lieferservice, Kundentoilette, Kasse und Gänge hinzu. Drei Sterne können nur erreicht werden, wenn ein barrierefreier Zugang besteht. Geschäfte, in denen dies aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht umsetzbar  ist, können trotzdem bis zu zwei Sterne erreichen.

Das Anliegen der Barrierefreiheit beschränkt sich nicht auf den Handel. Perspektivisch sind auch die Gastronomie und alle Dienstleister eingeladen, sich darauf einzustellen. Arztpraxen, Bankfilialen und generell alle mit persönlichem Kundenkontakt werden gut daran tun, sich in diese Richtung zu orientieren.

Die Zertifizierung ist kostenfrei. Die Rückmeldungen sind bis Ende April gewünscht. Ab Ende Mai werden Teams in Hof unterwegs sein, die jedes Geschäft individuell bewerten. Nach der Sommerpause nimmt eine Jury die ersten Zertifizierungen vor und vergibt das Siegel. Die Jury bilden VertreterInnen aus der Stadtverwaltung, dem Seniorenrat, dem Familienzentrum Mütterclub, dem Stadtmarketing und dem Einzelhandel. Im Gremium ist auch die Lokalpresse vertreten. Die Gewerbetreibenden wurden bereits angeschrieben und zur Teilnahme an der Zertifizierung eingeladen. Die bisherigen Rückmeldungen zeigen hohes Interesse. Wenn Hof durch das Siegel noch generationenfreundlicher wird, hat der Arbeitskreis gemeinsam mit allen Stadt-Akteuren sein Ziel erreicht.